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Suchergebnisse für: Historisch-kritisches W��rterbuch des Marxismus

16. November 2016 by

Der Titel ist leider vergriffen. Bitte direkt beim Verlag anfragen.

Die hier veröffentlichten Beiträge stammen in der Mehrzahl von amerikanischen Wissenschaftlerinnen, die sich in der Geschichts- und Literaturwissenschaft einen Namen gemacht haben und die hier erstmalig in deutschen Übersetzungen vorgestellt werden. Von den »frondeuses« der Hocharistokratie, die die politische Opposition gegen den König mit führten, über die literarisch produktiven Frauen bis zu den Heimarbeiterinnen in der Textilindustrie und den revolutionären Frauen des Volkes in Paris wird der Bogen gespannt. Sowohl die reale Situation der Frauen als auch die Diskussionen, deren Gegenstand sie waren, werden rekonstruiert. Die soziale Position der Frauen in Familie und Gesellschaft, die Definition ihres Wesens und ihrer Aufgaben, die die Aufklärer projektierten, waren ein wesentlicher Angelpunkt der sozialen Reformvorstellungen in Frankreich, die in die große Revolution eingingen.

16. November 2016 by

Das Buch ist leider vergriffen.

Ideologie als Kampffeld und institutioneller Rahmen hegemonialer Herrschaftssicherung. Ein Studienbuch zur Einführung in Ideologie-Theorie.Die hier gesammelten Arbeiten eignen sich besonders als Studienbuch zur Einführung in die Ideologie-Theorie. Ausgehend vom Begriff der »ideologischen Mächte« werden Funktionen, Praktiken und Effekte des Ideologischen durch die verschiedenen gesellschaftlichen Sphären verfolgt. Das Ideologische wird gefaßt als widersprüchliches Kampffeld und institutioneller Rahmen hegemonialer Herrschaftssicherung. Die Aufsätze untersuchen Zusammenhänge von Ideologie und Arbeitsteilung, Geschlechterverhältnisse, Subjektkonstitution, Moral, Ästhetik und Philosophie und bringen exemplarische Studien zum Antisemitismus und zum »ideologischen Klassenkampf von oben«.

16. November 2016 by

Wie rutscht nationalstaatlich verfasste Politik unter dem Druck internationaler Migrationsströme in den rassistischen Diskurs? Französische Zustände als Menetekel für Entwicklungen hierzulande.

16. November 2016 by

»Das Bild geht tiefer als die Worte«, schrieb Peter Weiss über die Grunderfahrung von Flucht und Exil, die sein Werk prägte. Als Schreibender stand er zwischen den Sprachen Deutsch und Schwedisch; als Maler, Filmemacher und Dramatiker wurde er zum Grenzgänger zwischen den Medien. Seine Gemälde, Collagen, Filme, Theaterstücke und Prosatexte lassen sich lesen als Facetten einer Bilderwelt. Dieser Band geht dem Verhältnis von Wort und Bild in den verschiedenen Lebens- und Arbeitsphasen nach. Er dokumentiert die wichtigsten Stationen der künstlerischen Entwicklung vom Frühwerk über das Marat/Sade-Drama bis hin zur Motivwelt des Dante-Projekts und der Ästhetik des Widerstands. Ein weiterer Schwerpunkt zeigt werkübergreifend die Bedeutung von Bildfiguren im theoretischen Arbeitsprozess, im Geschichtsbild und in der politischen Phantasie von Peter Weiss. Der Band gibt außerdem umfassende Informationen und Kommentare zu sämtlichen Kunstwerken, die in der Ästhetik des Widerstands dargestellt und interpretiert werden. Weiss lesen heißt auch, einen anderen Blick zu erproben auf die Bilderwelt der Kunstgeschichte, ihre Wahrnehmungstraditionen, Umbrüche und Leerstellen.

16. November 2016 by

Die gegenwärtigen Debatten über das Ende der Geschichte, der Industrie- bzw. Arbeitsgesellschaft markieren bei allen ideologischen Verzerrtheiten gleichwohl einen tief greifenden Formationsbruch, dessen soziale und politische Entmischungen die Rahmenbedingungen und Handlungsoptionen der sozialen Akteure grundlegend transformieren. Die relative Brüchigkeit der neoliberalen Transformationsprojekte und die Konzeptionslosigkeit der Linken lassen sich mit Gramsci als eine Krise der Hegemonie, eine organische Krise verstehen: Das Alte ist tot, das Neue noch nicht geboren. Welchen Fragen hat sich eine moderne Linke in dieser Situation zu stellen und welche Antworten ermöglichen eine progressive Überwindung des obsolet gewordenen Klassenkompromisses? Alain Lipietz diskutiert Bausteine eines solchen Projekts: von der Krise des fordistischen Entwicklungsmodells über aktuelle globale Tendenzen kapitalistischer Vergesellschaftung bis hin zu theoretisch-politischen Neuorientierungen einer europäischen Linken für das 21. Jahrhundert.

16. November 2016 by

Festschrift für Frigga Haug anlässlich ihrer Verabschiedung von der Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik.
Die neoliberalen Umbrüche stellen sich aus Sicht der Einzelnen äußerst widersprüchlich dar: Die alltägliche Anrufung, eigene Arbeits- und Lebensweisen selbstbestimmt und kreativ zu entwerfen, geht einher mit der Anforderung, alle persönlichen Ressourcen an dem Ziel auszurichten, sich erfolgreich in Konkurrenzverhältnissen zu behaupten. Individuelle Selbstbestimmung und Emanzipation werden angeregt und aufgewertet, historisch errungene Formen von Solidarität zugleich aufgehoben und entwertet. Die Herausbildung neuer Subjektivitäten und die Umwälzung der gesellschaftlichen Verhältnisse sind eine Herausforderung an die wissenschaftliche Kritik, sich zu erneuern, um eingreifend und anregend neue emanzipatorische Politiken mitzugestalten. In diesem Sinne haben sich Forschende und politisch Aktive aus dem Umfeld von Frigga Haug zusammengefunden, um in Anknüpfung an gemeinsame Forschungskonzepte die Erneuerung von Begriffen, Standpunkten, Methoden und Politiken zu verhandeln. Der Band versammelt Beiträge der Tagung »Strategien neoliberaler Hegemonie – kritische Erneuerung emanzipatorischer Standpunkte«, die anlässlich der Verabschiedung von Frigga Haug als Professorin an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik im Februar 2001 stattfand.

Inhalt
Frigga Haug: Lehren und Lernen
Jutta Meyer-Siebert und Catharina Schmalstieg: Frauenformen – 20 Forschungsjahre gegen den (feministischen) Zeitgeist
Karen Haubenreißer und Evelin Gottwalz: Die (etwas) andere Erinnerungsarbeit
Ulrike Behrens: Kollektive Erinnerungsarbeit mit SchülerInnen? Erfahrungen mit dem Methodentransfer
Brigitte Hipfl: Zur Positionierung der Erinnerungsarbeit in psychoanalytisch fundierten Cultural Studies
Erica Burman: Erinnerungsarbeit als feministische Gruppenarbeit: Therapeutische Beziehungen in der Lehre
Dorothy E. Smith: Das Kapital und die Entwicklung der Ruling Relations
Anneliese Braun: Zwischen Patriarchat und Vermarktung – Versuch einer Analyse aus feministischer Sicht
Morus Markard: Überlegungen zu einer Funktionskritik des Identitätskonzepts
Erich Wulff: Handlungsfähigkeit im Neoliberalismus?
Hilary Rose: Kolonisierung der Sozialwissenschaften? Zur Kritik der ›Evolutionären Psychologie‹
Harry Friebel: Bildung und Herrschaft, Bildung und Emanzipation
Andreas Merkens: Neoliberalismus, passive Revolution und Umbau des Bildungswesens. Zur Hegemonie postfordistischer Bildung
Kornelia Hauser: Geschlecht, Wissen und Gesellschaft
Werner van Treeck: »Man kann nicht immer kreativ sein … man muss kreativ sein« – Verführungen der Internet-Arbeit
Jane Gaines: Radikale Erscheinungen. Der Aufstand von 1934
Maren Schulz: Lola rennt. Neue Subjektkonstruktionen von Frauen? Eine kulturtheoretische Filmanalyse
Sünne Andresen: Gender Mainstreaming – Herausforderung für eingreifendes Denken in der Genderforschung
Iris Nowak: Die Homo-Ehe als Feld linker feministischer Politik
Silke Wittich-Neven: Roots – Weshalb sollten wir ein Recht darauf haben zu wissen, von wem wir abstammen?
Schriftenverzeichnis Frigga Haug

16. November 2016 by

Der Titel ist leider vergriffen.

Hatte Michel Foucault seinen Leser*innen angeboten, einzelne Werkzeuge aus dem Arsenal seines Denkens zu entnehmen, faltet Sven Opitz gleich die gesamte Werkzeugkiste auseinander und setzt ihre Bestandteile neu zu einem analytischen Modell zusammen. Dabei dient ihm der Begriff der Gouvernementalität als Scharnier, das die Archäologie des Wissens, die Genealogie der Macht und die Ästhetik der Existenz integriert. Im Dialog mit Gilles Deleuze, Judith Butler und Antonio Negri untersucht er den Diskurs der Managementliteratur auf die Frage hin, anhand welcher Technologien der Führung das postfordistische Unternehmen seine internen Beziehungen reguliert und Menschen zu Subjekten macht. Die Berücksichtigung vielfältiger empirischer Quellen sowie aktueller Beiträge der Governmentality Studies ermöglicht es ihm außerdem darzulegen, wie die Logik des Unternehmerischen als hegemoniale Denk- und Praxisform den gesamten Raum des Sozialen durchdringt. Um diesen Themenkomplex zu behandeln, verschreibt sich Sven Opitz einem interdisziplinären Ansatz. Seine Arbeit ist gleichermaßen philosophische Reflexion und kritische Sozialwissenschaft, ein Beitrag zur Organisationstheorie und »eine Analyse der Zivilisationstatsachen, die unsere Kultur ausmachen« (Foucault).

16. November 2016 by

Jüngster Tag oder Wiedergeburt des Sozialismus? Gewiss: eine ausweglose Architektur der Weltverhältnisse wurde abgerissen. Aber beginnt nun wirklich die planetarische Ära einer neuen Politik?

16. November 2016 by

»Ein für die Analyse des modernen Bewusstseins wichtiges Buch« (Alfred Schmidt zur Erstausgabe) – in einer Zeit radikaler Enttäuschungen und Vergeblichkeitserfahrungen bestürzend aktuell.

16. November 2016 by

»Nur wenige Arbeiten behandeln den Zusammenhang von Marx und Freud so klar, provokativ und überzeugend« Bertell Ollman, New York University

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