Beschreibung
Schönheit oder Tod?
Szenenbildnerin: ein Traumjob für eine junge Architektin, wenn man es hinkriegt. Nun soll die TV-Serie Villa Rosa gedreht werden. Marlie Eichhorn durchstreift die Pfalz auf der Suche nach der besten Location und stößt auf den perfekten Drehort. Aber alte Häuser hüten zuweilen tief verborgene Geheimnisse, und manche davon sind tödlich …
In Ein schönes Kind verwebt Monika Geier Wunsch und Wirklichkeit, Grusel und Situationskomik, Licht und Schatten zu einem Verwirrspiel um Schein und Erinnerung.
Auch als Culturbooks-E-Book auf allen gängigen Portalen
Vorwort der Verlegerin:
Wenn Häuser, Wiesen, Wälder, Landschaften ein Eigenleben entwickeln, geradezu strotzen vor Charakter, während es keineswegs um Fantastik, sondern ganz klar um die reale Welt geht, dann befinden wir uns womöglich in einem Roman von Monika Geier. Denn das gehört zu den dieser Erzählerin eigenen Zauber-Kunst-Stücken: Alles ist umwerfend lebendig. Alles hat höchst charakteristische Eigenschaften und Geschichte.
Die große Autorin Doris Gercke beharrte zu Lebzeiten: »Für mich ist Krimi eine Kunstform. Kunst hat etwas mit Abbildung von Wirklichkeit und Wahrhaftigkeit zu tun.« Richtig gute Kriminalliteratur schafft es, eine spannende Wahrheitssuche in so raffinierten Schichten und Zusammenhängen anzuordnen, dass Prozess und Ergebnis weder vorhersehbar noch konstruiert wirken, sondern überraschend, stimmig und wahr. In Ein schönes Kind begegnet mir die Wahrhaftigkeit in erstaunlichen Figuren, von denen jede bis zur letzten Statistin (die rote Haushaltshilfe) hochgradig originell ist und dabei direkt aus dem Leben gegriffen. Das Ganze in einer zugleich spinnwebfein subtilen und peppigen, sprudelnden Sprache, die mich ganz tief ins Geschehen hineinzieht.
Und vielleicht geht es ja nur mir so, aber wenn ich ein Buch von Monika Geier durchhabe, erfüllt mich unweigerlich das Gefühl: Genau so sind Menschen. Verschroben. Verstrickt. Versehrt. Und irgendwie echt liebenswert. Wie immer sie das hinkriegt, es tut gut. Und es ist eine Wahrheit, die ich auch in widrigen Zeiten fieser Weltpolitik niemals vergessen möchte. Aber, um das klarzustellen, »cosy« ist dieser Roman deshalb noch lange nicht. Viel Spaß beim Entdecken der Abgründe! Else Laudan





