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In der neuen Kleinbroschur-Reihe texte kritische psychologie gibt Klaus Weber eingreifende Analysen und Textsammlungen heraus:
Es geht um Themen des täglichen Lebens, zu denen die Kritische Psychologie als herrschaftskritische, Gesellschaft und
menschlichen Alltag beleuchtende Wissenschaft viel Erhellendes beitragen kann.


texte kritische psychologie 1: Kinder

texte kritische psychologie 2: Sucht
texte kritische psychologie 3: Soziale Arbeit

texte kritische psychologie 4: Störungen


Ariane Brenssell / Klaus Weber (Hg.):
Störungen
texte kritische psychologie 4
Kleinbroschur
194 Seiten · EUR 9,90
ISBN 978-3-86754-808-3
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Störungen

»Gestört sind alle und überall.« Die Begriffe der (Sozial-)Psychiatrie ebenso wie die psychiatrische Praxis basieren auf der Konstruktion von Störungen, die im Subjekt zu finden seien. So wird die Frage nach dem Zusammenhang gesellschaftlicher Entwicklungen mit subjektiven Problemen entnannt und auf die Einzelnen als Träger von »Störungen« abgewälzt. Für den Erhalt der Psy-Professionen (Sozialarbeit, Psychologie, Psychiatrie etc.) ist dieser Vorgang berufsständisch und ökonomisch funktional. Aus kritisch-psychologischer Sicht hingegen ist »gestörtes« Verhalten subjektiv sinnvoll und als Form individueller Auseinandersetzung mit dieser Welt zu verstehen.

Inhalt:

Ariane Brenssell & Klaus Weber: Vorwort
Erich Wulff: Sozialpsychiatrischer Krankheitsbegriff
Reinhard Lütjen: Zum Verständnis und zur Verstehbarkeit von Psychosen
Klaus Weber: Kein Ort – Machtverhältnisse und zerrissene seelische Landschaften
Christian Küpper: Erfahrung – Betroffenheit – Emanzipation
Ariane Brenssell: Traumaverstehen
Charlotte Jurk: Depression ist keine Volkskrankheit
Vanessa Lux: Auf der Suche nach dem gestörten Subjekt. Zur Diskussion in den Neurowissenschaften
Morus Markard & Christina Kaindl: Diagnostik zwischen Merkmalszuschreibungen und Begründungsdiskurs. Probleme und Möglichkeiten subjektwissenschaftlicher Diagnostik

   

Ulrike Eichinger / Klaus Weber (Hg.):
Soziale Arbeit
texte kritische psychologie 3
Kleinbroschur
302 Seiten · EUR 9,90
ISBN 978-3-86754-807-6
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Soziale Arbeit

Die Kritische Psychologie bezieht Position für emanzipatorische gesellschaftliche Veränderungen und gegen eine herrschaftsförmige Praxis, die über Subjekte spricht statt mit ihnen. Diesem Band geht es um die Schärfung kritischer Selbstverständnisse in der Sozialen Arbeit. Er enthält gesellschaftsanalytische Beiträge u.a. zu Individualisierungstendenzen, widersprüchlichen gesellschaftlichen Anforderungen sowie Kapitalismus als Rahmenbedingung Sozialer Arbeit. Behandelt werden aktuelle Theoriestränge und Methoden der Sozialen Arbeit: die Herausforderungen Lebensweltbezogener Sozialer Arbeit, die Paradigmenvielfalt in der Sozialen Arbeit, politische Bildung, die Leerstellen von bewältigungs- und ressourcenorientierten Ansätzen und die Kritische Psychologie als Vermittlungstheorie.
Außerdem: Praxisforschung und -entwicklung anhand konkreter Themen wie individuelle Hilfeplanung, kritische NutzerInnenforschung und Interessensvertretung in der Sozialen Arbeit.

Inhalt:

EINLEITUNG Ulrike Eichinger:
Kritische Psychologie trifft kritisch(-materialistische) Soziale Arbeit

GESELLSCHAFTSANALYSEN UND UTOPIEN
Klaus Holzkamp: Gesellschaftliche Widersprüche und Handlungsfähigkeit am Beispiel der Sozialarbeit
Kurt Bader: Individualisierungstendenzen bei SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen
Frigga Haug: Woher kommen alle diese Reparaturarbeiten? Eine Theorie von Sozialarbeit braucht eine Sozialtheorie von Gesellschaft
Richard Sorg: Kapitalismus und Soziale Arbeit

BEITRÄGE ZUR THEORIEDEBATTE SOZIALER ARBEIT
Karl-Heinz Braun: Lebensweltorientierte Soziale Arbeit und Kritische Psychologie: Herausforderungen in theoriegeschichtlicher Perspektive
Uwe Hirschfeld: Gramscis Beitrag zur politischen Bildung Sozialer Arbeit
Ariane Brenssell: Gesprächsangebot zur »alltäglichen Lebensführung« – Kritischen Psychologie trifft Kritische Sozialarbeit

PRAXISFORSCHUNG?/?PRAXISENTWICKLUNG
Markus Lauenroth: Individuelle Hilfeplanung in der Behindertenhilfe
Jochen Kalpein: SMS aus dem beschädigten Leben
Uwe Hirschfeld: Vom Nutzen der Hilfe und der Hilfe des Widerstands – Widersprüche Sozialer Arbeit
Ulrike Eichinger: Praxisforschung in der Sozialen Arbeit – Transferwissen und Wissenstransfer am Beispiel der Interessensvertretung in »eigener Sache«

   

Klaus Weber (Hg.):
Sucht
texte kritische psychologie 2
Kleinbroschur
194 Seiten · EUR 9,90
ISBN 978-3-86754-806-9
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Sucht

Sucht ist ohne ein süchtiges Bedürfnis nicht erklärbar. Bedürfnisse aber und ihre Befriedigung hängen in hohem Maße mit den subjektiven Möglichkeiten und Chancen innerhalb unserer Gesellschaft zusammen. Insofern sind politische Forderungen nach Verboten von Alkohol und anderen Genussmitteln (vor allem bei Jugendlichen) oder suchtpolitische Ziele wie Abstinenz sinnlos, solange wir in einer Gesellschaft leben, die das menschliche Bedürfnis nach glücklichem Leben negiert.

Der Sammelband »Sucht« befasst sich mit dem Prinzip Sucht, der Politik um Sucht und Drogen sowie den gesellschaftlichen Ursachen, Folgen und Konsequenzen von Sucht und Drogenabhängigkeit.

Inhalt:

Klaus Weber: Einleitung und Vorwort
Anton Schlösser: Rückfall als Krise
Anton Schlösser: Das Zweiklassensystem der Abhängigenversorgung
Karl-Heinz Braun & Gert Gekeler: Drogenarbeit: Fallstudien, subjektive Widerspruchsverhältnisse, Handlungsstrategien
Erich Wulff: Thesen zur Sucht
Christoph Vandreier: Entwicklung und Probleme der akzeptanzorientierten Drogenhilfe
Christoph Vandreier: Wer braucht Sucht? Zur Relevanz von Wulffs Thesen für eine subjektorientierte Drogenhilfe
Daniel Sanin: Suchtprävention als (Selbst-)Disziplinierung: Auf der Suche nach den Subjekten
Klaus Weber: Befriedungsverbrechen an Süchtigen

   

Klaus Weber (Hg.):
Kinder
texte kritische psychologie 1
Kleinbroschur
272 Seiten · EUR 9,90
ISBN 978-3-86754-805-2
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Kinder

Kinder und die Probleme, die Eltern mit deren Erziehung haben, sind in aller Munde. Für die einen sind sie »Tyrannen«, denen die Erziehenden nichts entgegenzusetzen haben, für die anderen »kleine Menschen«, die Hilfe und Schutz benötigen, um »in die Gesellschaft hineinzuwachsen«. Pädagogen und Psychologen scheinen zu wissen, wie viel Disziplin Kinder brauchen, damit sie auch zu dem werden, was man sich von ihnen erhofft. Und landauf, landab hört man von den Grenzen, welche Kindern unbedingt gesetzt werden müssten … Kritische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erkunden in diesem Band die Position und Perspektive von Kindern.

Die Beiträge befassen sich u.a. mit den Themen Kinder und Macht, Kinder und Grenzen, Kinder und Erziehung, Kinder und ihre Rechte, ›normale‹ Kinder, Kinderprobleme und Problemkinder.

Inhalt:

Christoph Spehr: Kinder und die Macht
Josef Held: Kindheit – Kinder
Morus Markard: Wer braucht Erziehung?
Caroline Steindorff-Classen: Kinder als Rechtssubjekte
Klaus Weber: Wann ist (m)ein Kind normal?
Morus Markard: Kann man zur Freiheit erziehen?
Klaus Weber: Brauchen Kinder Grenzen? Kritik an Klaus Schneewinds Erziehungstipps
Jochen Kalpein: ProblemKinder und KinderProbleme
Klaus Weber: Das Kind in der Waldorfpädagogik. Kritische Reflexionen
Gisela Ulmann: Machtkampf – oder Verständigung mit Kindern?


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