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Hanna Mandel
Beim Gehen entsteht der Weg
Gespräche über das Leben vor und nach Auschwitz
Literaturbibliothek
Hardcover
ISBN 3-88619-464-7
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(jederzeit widerrufbar)
 
Gespräche über das Leben vor und nach Auschwitz

Hanna Mandels Lebens­erinnerungen berichten von jüdischem Leben in Europa vor der NS-Zeit, vom Leben und Sterben im KZ, vor allem aber auch vom Weiter­leben und Erleben in der Nachkriegszeit und im Deutschland der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

»Auch die Geschichte vor der Deportation, das Leben der Familie Mandel in einem kleinen ungarischen Ort sollte Platz haben, denn jüdisches Leben in Europa hat nicht immer nur Verfolgung und Tod bedeutet. Genauso wenig sollte das Buch mit der Befreiung der Konzentrationslager enden. Es sollte nicht zu dem Missverständnis beitragen, ›danach‹ habe ganz selbstverständlich das ›normale‹ Leben wieder begonnen …«

Der Theologe Norbert Reck ließ sich von Hanna Mandel in ihrem Wohnzimmer die Geschichte/n ihres Lebens erzählen. Ihre Erinnerungen, im Wortlaut dokumentiert, sind lebhaft, facettenreich, von verblüffender Präzision und voller Lebensklugheit. Eine ebenso bedrängende wie bereichernde Lektüre – und eine Geschichte, die wir nicht vergessen wollen.

LESEPROBE

Aus dem Vorwort von Norbert Reck:

Zu Beginn war Hanna Mandel überhaupt nicht begeistert von der Idee eines Interviews. Sie hatte mit Journalisten schon schlechte Erfahrungen gemacht. »Die schreiben hinterher so, dass ich mich nicht mehr wiedererkenne«, sagte sie am Telefon. Ich hatte sie angerufen, weil ich mit ihr gerne einen kleinen Beitrag zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz machen wollte. Um sie zu überzeugen, versprach ich ihr, nichts zu veröffentlichen, was sie nicht ausdrücklich zum Druck freigeben würde. Ohne ihre Skepsis aufzugeben, willigte sie ein, dass ich sie einmal besuchen dürfe. Dann würden wir ja sehen, ob aus dem Vorhaben etwas werde.
Als sie mich schließlich am vereinbarten Tag in ihrer Wohnung empfing, war der Wohnzimmertisch liebevoll gedeckt; selbstgebackener Kuchen und frisch gebrühter Kaffee standen bereit. Meinen mitgebrachten Blumenstrauß stellte sie dankend in eine Vase, nicht ohne den Hinweis, dass sie von solchen Höflichkeitsgesten eigentlich nichts halte.
Wir setzten uns, und schon waren wir mitten im Gespräch: Hanna Mandel sprach von den Klischeevorstellungen, die viele Menschen von der Befreiung der Konzentrationslager hätten. Sie begann, von ihren eigenen Erfahrungen zu erzählen, die ganz anders waren als diese Klischees. Keine Sekunde verging mit unverbindlichem Geplauder – von Anfang an. Und so blieb es auch in den folgenden zehn Jahren.
(...)
In Deutschland interessierten sich bis in die siebziger Jahre hinein nur wenige für die Geschichten der Überlebenden. Das änderte sich erst, als eine neue Generation von Lehrerinnen und Lehrern an den Schulen zu unterrichten begann und als 1979 im deutschen Fernsehen die Serie Holocaust gezeigt wurde. Mit einem Mal war die Judenverfolgung im Nationalsozialismus ein Thema, mit dem sich nicht nur die Historiker beschäftigten. Hanna begann, Schulklassen zu besuchen und mit den Schülerinnen und Schülern im Unterricht Gespräche zu führen. Sie freute sich über das wachsende Interesse. Zugleich hatte sie immer die Sorge, dass die frühere Gleichgültigkeit nun in das Gegenteil umschlagen konnte: in eine übertriebene Verehrung. Sie wollte nicht als eine besondere Person behandelt werden, nur weil sie überlebt hatte. Das Glück des Überlebens hatte sie immer als ein sehr zwiespältiges Glück empfunden. Vor allem mochte sie es nicht, für klüger oder weiser gehalten zu werden, weil sie in Auschwitz gewesen war. »Ich bin deshalb doch keine Heilige!«, sagte sie oft. Und schließlich war Auschwitz keine Bildungsanstalt gewesen.
Das war Hanna wichtig: Aus monate- oder jahrelanger Gewalt und Todesangst geht niemand als besserer Mensch hervor. Freier und stärker wird man nicht von allein, sondern indem man seine Erlebnisse immer wieder durcharbeitet und darüber nachdenkt, wie man zu dem geworden ist, was man ist. Für Hanna war das ein jahrzehntelanger Weg der Auseinandersetzung. Die Einsichten, die sie dabei gewonnen hatte, waren keine »Früchte von Auschwitz«, sondern das Ergebnis ihrer eigenen Anstrengungen, das Resultat ihrer eigenen Suche nach Antworten.
Auch davon sollte unser Buch erzählen, ohne Irrwege und Fehler zu verschweigen, ohne Scheu davor, auch Alltagsprobleme, finanzielle Notlagen und Ehekrisen anzusprechen. Denn auch diese Dinge gehören zur Realität der Überlebenden der Konzentrationslager. Sie leben ja mitten unter uns und teilen unsere grundlegenden Lebensbedingungen – mit dem einzigen Unterschied, dass ihre Erlebnisse sie manches schärfer wahrnehmen und kritischer beurteilen lassen. Gerade deshalb dürften nicht allein die Lagererfahrungen der Überlebenden, sondern auch ihre Einschätzungen der Gegenwart für uns aufschlussreich sein.

Aus den Gesprächen mit Hanna Mandel:

Fandest du irgendwann eine Arbeit?

Na, zuerst hatte ich tatsächlich gehofft, dass ich mit einer Vertretung für Tupperware genug verdienen und trotzdem meine Zeit einigermaßen frei einteilen konnte. Von wegen! Ich machte zwar einen der höchsten Umsätze von allen Tupper-Vertreterinnen, aber als ich alles zusammenrechnete, stellte sich heraus, dass ich dabei zwei Mark pro Stunde verdient hatte! Dazu brauchte ich noch ein Auto und war oft bis Mitternacht unterwegs, um die Vorführungen zu machen. Und ich war nicht krankenversichert! Weißt du, was das für ein Job ist? Das ist nur für Hausfrauen, die einen gut verdienenden Mann haben und sich zu Hause langweilen, die sich kein Extra-Auto dafür anschaffen müssen, weil das Auto sowieso da ist und die Versicherung dafür sowieso gezahlt wird. Und dann machen sie so nebenher zwei, drei Mal in der Woche eine Vorführung, und was sie damit verdient haben, ist dann ihr reiner Verdienst. Und wenn sie nichts verdienen, ist es auch nicht schlimm. Aber ich musste davon leben, und dafür war es nicht genug.

Wie lange hast du das gemacht?

Ein halbes Jahr baute ich es auf, bis ich sah, es würde sich nicht rentieren. So fing ich an, nebenher Schneiderarbeiten zu machen: Reißverschlüsse annähen, Kleider kürzen und länger machen, das konnte ich ja, und ich hatte auch sehr schnell einen ziemlichen Kundenkreis. Und schon war ich doppelt belastet, denn die andere Arbeit, für Tupperware, wollte ich noch nicht sausen lassen; ich wusste noch nicht, was mehr einbringen würde. Aber nebenher machte es mir Sorgen, dass ich noch immer nicht krankenversichert war. Was wäre, wenn ich krank würde? Ich hatte kein Geld, ich konnte keine Krankheit finanzieren. Also musste ich irgendwo in eine feste Anstellung.
Ich fing an zu suchen, aber ohne Erfolg. Ich hatte ja keine Ausbildung, konnte nichts vorweisen. Dass ich mit Nahum 27 Jahre lang kaufmännisch tätig gewesen war, wurde nicht ernst genommen; das Papier, worin er mir meine Mitarbeit bescheinigt hatte, hielt man für eine »Gefälligkeitsbestätigung«. Ich bettelte bei verschiedenen Firmen, man solle es doch ausprobieren, ob ich was tauge, aber nirgendwo wollte man sich darauf einlassen.
Auch das Arbeitsamt konnte mich nicht vermitteln, aber sie rieten mir, etwas auf ABM-Basis anzufangen, und während dieser Zeit sollte ich mich auf die Prüfung als Bürokauffrau vorbereiten. Ich hätte alles gemacht, um aus dieser Unsicherheit rauszukommen. Tatsächlich arbeitete ich dann als ABM-Kraft ein Jahr beim Roten Kreuz. Glaub nicht, dass das schön war – aber es war ein neuer Anfang. Und danach, weil ich noch nicht soweit mit den Vorbereitungen für die Prüfung war, schickte mich das Arbeitsamt zur Lloyd-Versicherung. Das war ebenfalls eine ABM-Stelle. Dort arbeitete ich mit zwei Frauen zusammen, die bald Angst hatten, dass ich ihnen den Arbeitsplatz wegnehmen könnte. Sie unternahmen bald alle möglichen Intrigen gegen mich. Und als ich dann die Bürokauffrau-Prüfung gemacht hatte, wuchs ihre Feindseligkeit noch, denn die beiden waren ungeprüft, und ich war jetzt eine geprüfte Bürokauffrau. Aber mittlerweile war klar, dass ich dort nicht übernommen würde nach dem Ablauf des Jahres. Der Abteilungsleiter hatte schon gesehen, dass das nicht gutging.
Aber in der letzten Woche, als mein endgültiger Abschied schon bevorstand, lief der Film Holocaust im Fernsehen. Da erinnerte sich der Chef, den ich nur sah, wenn ich ihm von meinem Abteilungsleiter irgendwelche Papiere bringen musste, plötzlich daran, dass ich Jüdin war. Er kam in mein Zimmer und ver­wickelte mich – vor diesen zwei Frauen – in ein Gespräch. »Waren Sie auch …?« Und ich dachte mir, Teufel komm raus!, jetzt sag ich die Wahrheit. Und antwortete ihm: »Ja.« – »Haben Sie den Film auch gesehen?« – »Ja.« – »War Ihr Leben auch so?« – Und so gab ich einiges von meinen Auschwitzer Erlebnissen preis. Weil ich dachte: Jetzt kann sowieso nichts mehr schiefgehen. Am nächsten Tag traf ich diesen Chef auf dem Korridor. Er fragte mich: »Warum haben Sie mir nie etwas gesagt? Ich hätte nie zugelassen, dass man Ihnen kündigt. Jetzt kann ich es leider nicht mehr rückgängig machen.«

Du hättest bleiben dürfen, weil du in Auschwitz gewesen bist? Das ist doch auch ausgesprochen merkwürdig.

So ist es hier oft. Man bekommt eine Sonderstellung; man wird entweder ausgegrenzt oder so bevorzugt, dass es kaum zu ertragen ist. Aber ich wär sowieso nicht geblieben, schon weil diese zwei Frauen so gegen mich arbeiteten.

Gab es dann Aussicht auf einen neuen Arbeitsplatz?

Erst einmal war ich wieder längere Zeit arbeitslos. Aber immerhin hatte ich durch die ABM-Stellen ja erreicht, dass ich nun Arbeitslosengeld beziehen konnte. Ein Jahr lang bekam ich es. In diesem Jahr schrieb ich achtzig Bewerbungen. Die meisten sagten mir nicht einmal ab. Fünfmal wurde ich zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, aber es war absolut nichts zu machen.
Also machte ich weiter diese Näharbeiten. Und nebenbei arbeitete ich noch aushilfsweise in einem Geschäft als Verkäuferin. Dadurch ging es uns blendend, weil ich im Monat so 1000 Mark zur Arbeitslosenunterstützung dazuverdiente. Ich konnte sogar mit den Kindern in Urlaub fahren für eine Woche, das einzige Mal nach der Trennung von Nahum.
Das Verkaufen machte mir großen Spaß: den Leuten die Ware vorzuführen, sie zu überzeugen … Ich war in Schwung, ich lebte! Ich konnte etwas tun anstatt nur zu warten, dass eine Antwort auf eine Bewerbung eintraf. Und ich dachte mir: Der Teufel soll sie holen! Wenn sie nicht einsehen, dass ich etwas kann, dann mache ich wenigstens diese Arbeit gut!
Das war 1979. Da hörte ich im Fernsehen im Herbst die große Rede vom Bundespräsidenten Carstens zum Volkstrauertag. Er sagte das Übliche zu so einem Anlass: wie bedauerlich … wie viel Tote … wir trauern um diese Toten … Der Bundestag war geschmückt mit herrlichen Blumen, Massen von Blumen, und da stand er und redete.
Bei solchen Gedenkfeiern hab ich immer furchtbar gemischte Gefühle – fast als gehörte ich nicht mehr hierher. Ich gehöre zu denen, die ermordet worden sind oder werden sollten. Als würde ich meiner eigenen Grabrede zuhören. Ich hab nur noch Museumswert. So auch damals bei Carstens’ Rede. In mir schrie es: Ich lebe doch noch! Ich gehöre doch noch gar nicht zu diesen Toten! Ich kämpfe noch! Und von keiner Seite krieg ich Hilfe! Ich schaffe es nicht einmal, eine Stelle als Klofrau zu bekommen!
Darum hatte ich mich nämlich auch beworben. Aber ich kriegte sie nicht, das hat mich entsetzt. Die Absage hatte gelautet: »Sie sind viel zu fein für diesen Posten.«
Da schrieb ich Carstens, dass ich seine Rede gehört hätte und ihm sagen wollte: Ich lebe noch, und ich kämpfe furchtbar hart, weil ich soundso alt bin, aber nicht einmal eine ganz bescheidene Arbeit mehr kriegen kann. Dass ich meinen drei Töchtern gerne eine Ausbildung ermöglichen würde, damit es ihnen nicht so geht wie mir, die mit fast fünfzig Jahren noch eine Ausbildung nachmachen musste. Ich schrieb ihm auch, ich wünschte keine finanzielle Hilfe, aber ich hoffte, dass er auf irgendein Amt einwirken könnte, wo es vielleicht einen bescheidenen Posten für mich gäbe.

Hat er reagiert?

O ja! Aber was hat er gemacht? Er schickte den Brief, der ja ein sehr persönlicher, nur an ihn gerichteter Brief war, weiter an die Nürnberger Bundesanstalt für Arbeit. Von dort teilten sie dem Münchener Arbeitsamt mit, dass ich dem Bundespräsidenten geschrieben hätte, und sie sollten sofort was unternehmen. Die Sachbearbeiter beim hiesigen Arbeitsamt, die sich große Mühe mit mir gegeben hatten und so anständig waren, riefen mich in höchster Empörung an: »Was haben Sie dem Bundespräsidenten geschrieben?« In meiner Verzweiflung nahm ich die Kopie meines Schreibens und rannte zu denen aufs Arbeitsamt und zeigte sie ihnen: Das hab ich geschrieben. Nicht ein Wort gegen das Arbeitsamt. Im Gegenteil: Ich hatte sogar geschrieben, dass das Arbeitsamt sich bemühte, mich aber nirgendwo unterbringen konnte. Da haben sie sich wieder ein bisschen beruhigt.
Das war im Herbst 1979, im Januar 1980 rief mich das Arbeitsamt an, ich solle mich bei einer amtlichen Stelle für eine Büroarbeit melden. Ich meldete mich dort am verabredeten Tag mit meinen Papieren, sprach mit dem Chef. Er schaute in die Papiere: »Ja, Sie sind soundso alt, werden Sie das schaffen? Da müssen Sie so einiges an Papieren hin- und hertransportieren, nicht alles mit der Hand, aber immerhin, es ist keine leichte Arbeit.« Da sagte ich ihm: »Herr Soundso, arbeiten kann ich. Wenn Sie mir ein bisschen Zeit geben, mich einzuarbeiten, und wenn Sie mir Ihr Vertrauen schenken, werden Sie es bestimmt nicht bereuen.«
Am nächsten Tag rief mich die Sekretärin an und teilte mir mit, dass ich die Stelle bekommen würde. Ich saß da gerade mit meinen Töchtern zusammen. Ich bedankte mich noch bei der Sekretärin und legte den Hörer auf. Und schon schüttelte mich ein Weinkrampf wie schon lange nicht. Ich hatte nicht mehr geglaubt, dass ich noch irgendwo angenommen würde. Nie mehr.

Aber es kam anders …

Tja, dort war ich dann zehn Jahre lang, bis zur Rente. So hatte ich endlich wieder ein regelmäßiges Einkommen. Aber eine gute Zeit war es nicht. Es waren harte Lehrjahre.
Den ersten Zusammenstoß hatte ich gleich in den ersten Tagen mit meinem Abteilungsleiter. Wir fuhren mit dem Aufzug zum zweiten Stock. Er wollte mir dort einen Lagerraum zeigen. Ein sichtbar höher gestellter Herr stieg ebenfalls in den Aufzug ein. Während wir aufwärts fuhren, fragte ich meinen Abteilungsleiter etwas über die Abläufe der Arbeit. Da wurde er plötzlich rot im Gesicht und antwortete mir nicht. Als wir im zweiten Stock ausstiegen – der höhergestellte Herr fuhr weiter – sagte der Abteilungsleiter: »Na hören Sie mal! Wie können Sie mit mir reden, wenn der Direktor im Aufzug ist?« Ich sagte: »Erstens kannte ich ihn nicht, zweitens hab ich ja nicht über ihn geschimpft. Und drittens hab ich nur über die Arbeit geredet.« Darauf konnte er nichts mehr erwidern. So begann unsere Beziehung.
Das kannst du durchaus als Beispiel nehmen für das, was ich über Erziehung gesagt habe. Solche Leute sind vollkommen untertänig, wenn ein Höhergestellter im Raum ist. Sie werden rot, sie können nicht mehr natürlich sein oder das Gespräch fortsetzen. Aber in dem Bereich, wo sie selber die Höchsten sind, kriegen die Untergebenen alles ab; man kann mit ihnen nicht argumentieren, sie erwarten, dass man ihren Befehlen gehorcht, so wie sie ihren Vorgesetzten gehorchen. Sie können nicht von gleich zu gleich mit Mitarbeitern sprechen; sie können es einfach nicht.
Und so ging es mit diesem Kerl laufend. Er versuchte immer, mich kleinzumachen, doch ich wehrte mich, und zwar gewaltig! Wenn er etwas von mir wollte und wusste, dass es zweifelhaft war oder ich mich dagegen aussprechen würde, aus praktischen Gründen, ging er so weit zu sagen, das habe der Direktor befohlen. Worauf ich dann sagte: »Wissen Sie was? Dann gehen wir zum Direktor und besprechen das mit ihm. Denn das ist falsch, so geht es nicht.«

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