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Bohnet Pleitgen
Kein Durchkommen
Ariadne Krimi 1183
ISBN 978-3-86754-183-1
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(jederzeit widerrufbar)
Nikola Rührmanns 2. Fall:
»Wie wird denn das Wetter, Frau Doktor?«

»Heute, im Jahr 1999, ist der Klimawandel für die Wissenschaft längst eine Tatsache. Leider ist diese Tatsache  noch immer nicht bis zur Politik vorgedrungen«, stellt Professor Rindeck grimmig fest. Aber wissenschaftlich fundierte Aufklärung passt schlecht zwischen zwei Werbeblöcke, wie soll sich da etwas ändern?

Hamburg im November: Es regnet, bis man sich Schwimmhäute wachsen lassen möchte. Die Hansestadtbewohner ducken sich unter Schirme und flüchten in die gute Stube. Nikola Rührmann, jugendliche Heldin des rasanten Debüt-Krimis Freitags isst man Fisch, ist eine Dekade älter geworden. Doch für Herausforderungen aller Art ist sie immer zu haben – weshalb sie ihren Chef auch überredet, sich auf die »Wetterwette« des Fernsehmeteorologen Franz Seeler einzulassen. Sie selbst übernimmt den Spezialauftrag, den verschollenen Computerexperten aufzustöbern. Also braust »Nik« auf ihrer Karre oder in Freund Christians Großraumtaxi durch die regengrau triefende Hafenstadt, lässt sich nebenbei auf ein Blind Date ein – und bezahlt ihre Neugier mit Beulen, Schrammen und Illusionsverlust…


Anmerkung der Verlegerin:
»Nik ist die hartgesottene, spontane Chronistin einer Generation. Hamburg, die »Stadt der Gegensätze«, ist ihr Terrain, das sie forsch durchstöbert und von dem sie erzählt. Wieder legen Bohnet Pleitgen eine packende Momentaufnahme vor, die mitreißend unterhält, ohne die Widersprüche unter den Teppich zu kehren, und mit einem Augenzwinkern den Geist der ausklingenden Neunziger heraufbeschwört.«

Else Laudan (Hamburg, im November 2010)


Presse zu Nikolas 1. Fall:

»Quirlige Mädels als Ermittlerinnen in deutschen Kriminalromanen, das kommt nicht jeden Tag auf den Tisch des Rezensenten (...) Neu im Rennen: Die Hamburger Physikstudentin Nikola Rührmann, deren erstes Abenteuer nun von Bohnet Pleitgen vorgelegt wird. Freitags isst man Fisch spielt im Jahr 1989. Warum, versteht man schnell. Denn Nikola tummelt sich bevorzugt im eher »alternativen«, man kann auch sagen »linksradikalen« studentischen Milieu jener Zeit. (…) Aber das Genrebild der studentischen Subkultur mit ihren durch die Bank ambivalenten Typen ist dem Autorenduo allerliebst gelungen. Durchaus witzig, ohne Parodie zu sein, realistisch und dennoch pointiert, eine Typologie Hamburgs jenseits des Klischees von Reeperbahn und Hafen. Dickster Pluspunkt jedoch ist Nikola selbst. (…) Eine clevere Studentin, die nicht auf den Mund gefallen ist, ein wenig oberflächlich, so führt sie sich ein – und offenbart, je genauer man sie kennenlernt, doch erstaunliche Tiefe. Nichts dramatisches, keine »Dämonen«, sondern die ganz normale Schizophrenie des Lebens. Eine interessante Person also und irgendwie charakteristisch für die Zeit und das Milieu. Diese Mischung aus erzählerischer Leichtigkeit und einer immer präsenten charakterlichen Zerrissenheit der Protagonistin machen Freitags isst man Fisch zu einem rundum gelungenen Debüt.«
Dieter Paul Rudolph auf der Krimi-Couch

»Ein Zeitbild, so prall und faszinierend, dass man gar nicht genug davon bekommen kann. Nikola Rührmann ist ein bisschen Lena Odenthal und etwas Lisbeth Salander. Und mit ihrem ersten Auftritt ist es wie mit der Liebe auf den ersten Blick – man ist hin und weg und ganz und gar bezaubert. Und wie bei der Liebe auf den ersten Blick will man sofort mehr.« Focus online

»Eine Ermittlerfigur fernab jeder Tatort-Routine.« taz

»Herausgekommen ist mit der trinkfesten Physikstudentin Nikola Rührmann eine Hauptfigur, deren Geschlecht weiblich ist, von der Wahrnehmung her aber androgyn.« Die Welt

»Eine rasante, spannende Milieugeschichte.« Das Goldene Blatt

»Erinnert wie in einer Zeitreise an lauter fast schon vergessene Szenelokalitäten. Obwohl das Buch gerade erst herauskam, ist es so erfolgreich, dass Mutter und Sohn schon an einer zweiten Folge schreiben.« NDR

»Nicht nur ein Krimi, auch eine Lovestory und ein sprachliches Feuerwerk!« Neue Welt

»Ein Krimi, der ebenso fesselt wie gute Laune macht.« Hinz & Kunzt

Autorin/Bibliografie

Bohnet Pleitgen steht für das AutorInnengespann Ann-Monika Pleitgen und Ilja Bohnet, seit knapp vierzig Jahren Mutter und Sohn.

Ann-Monika Pleitgen, Managerin, Ehefrau und Co-Autorin des Schauspielers Ulrich Pleitgen, schrieb schon als Kind leidenschaftlich gern Kurzgeschichten. Ihr Sohn, der Physiker Dr. Ilja Bohnet, arbeitet am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY). Beim Schreiben des Kriminalromans Freitags isst man Fisch (Nikolas erster Fall, nominiert für den GLAUSER 2010 als bestes Debüt) entdeckten Mutter und Sohn ihre Autorenteam-Fähigkeiten und schufen die eigenwillige Krimifigur Nikola Rührmann. Ein dritter Fall soll folgen.



Mehr über Nikola Rührmann unter www.freitagsisstmanfisch.de

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