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Nominiert für den
Leo-Perutz-Preis
2010!

Nora Miedler
Warten auf Poirot

Ariadne Krimi 1182
ISBN 978-3-86754-182-4
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(jederzeit
widerrufbar)

Da waren's nur noch vier ... …

Charlie führt ein stilles Leben, jobbt in einer Videothek und verachtet sich heimlich selbst, weil sie nicht mehr zustande bringt. Der spontan zugesagte Neujahrs-Kurzurlaub mit vier Freundinnen auf einer einsamen Berghütte bessert die Lage nicht. Zudem spielt das Wetter verrückt: Ein heftiger Schneesturm unterbricht jede Verbindung zur Außenwelt. Von Abenteuerromantik kann bald keine Rede mehr sein – vielmehr zeigt sich plötzlich, dass eine der Frauen eine kaltblütige Mörderin ist. Und da sie inzwischen tief eingeschneit sind, gibt's für die anderen kein Entrinnen ...

Der Roman der Wiener Schauspielerin Nora Miedler setzt auf traditioneller Krimi-Bühne ein modernes Psychodrama in Szene: Die harmlos beginnende Auszeit von fünf Jugendfreundinnen eskaliert zu einem tödlichen Verwirrspiel um Illusion und Selbstzerstörung, Unterstellung und Täuschung.


Presse zu Warten auf Poirot:

»Fünf Frauen verbringen Neujahr in einer eingeschneiten Hütte. Unter ihnen: eine Mörderin ... Der Debütroman der Wienerin Nora Miedler ist ein gekonnter Mix aus Psychodrama und Whodunnit, an dem auch Agatha Christie ihre Freude gehabt hätte. Nur dass das Ganze nicht auf einem englischen Landsitz spielt, sondern in Österreich. Finden wir gut! Geheimtipp!«
tv media

»Fünf Frauen in einer Berghütte, eingeschneit. Da geschieht ein Mord – und es sind nur noch vier. Das Ganze heißt Warten auf Poirot, und wär’s von Gilbert Adair, könnten wir uns auf eine witzige Persiflage gefasst machen. Ist aber von Nora Miedler, gar nicht witzig – aber reichlich durchtrieben. Zunächst lernen wir Charlie kennen. Charlie ist eine junge Frau ohne Selbstbewusstsein, dafür aber voller Selbstzweifel. In der Klapsmühle war sie deswegen auch schon. Charlie hat vier Freundinnen, von denen sie mindestens eine gerne umbringen möchte ... Fünf Frauen, fünf Lebensentwürfe, und die überlebenden Vier (es wird nicht bei vier bleiben) umkreisen sich voller Misstrauen, denn eine muss ja die Mörderin sein. Natürlich tun sich Abgründe auf, bröckelt die Fassade, werden bislang unterdrückte Aggressionen wie Adrenalin ausgeschüttet. Das Ganze spielt sich auf engstem Raum ab und ließe sich auch als Theaterstück gut inszenieren (kein Zufall: Nora Miedler ist gelernte Schauspielerin). Wie sich die Frauen da verbal umkreisen, das kennt man als Mann gar nicht, da hätte man längst was unternommen, das Auto wieder flottgekriegt, den Marsch in die Zivilisation durchorganisiert, sich wenigstens gegenseitig zünftig in die Fresse gehauen. Die Frauen denken daran nur beiläufig, sie setzen auf die Psychokarte ... Das Ende, das hat einfach Klasse. Der Fall wird gelöst – doch wenn man genauer drüber nachdenkt ... vielleicht doch nicht? Also: Man warte durchaus gespannt auf den nächsten Krimi von Frau Miedler. Poirot muss nicht kommen. Die Frau hat auch ohne ihn Talent, sie kann schreiben.«
hinternet.de: „Watching the detectives“ von Dieter Paul Rudolph

»Agatha Christies belgischer Privatdetektiv Hercule Poirot schaut vorbei: Als Geist, der ein Glas bewegt, um den versammelten Frauen zu verraten, wer von ihnen die Mörderin ist. Aber erstens schafft er’s eh nicht. Zweitens brauchen ihn die Frauen nicht. Autorin Nora Miedler bezieht Poirot ein, um diesem Klassiker danke zu sagen: Die Wiener Schauspielerin, geboren 1977, hat das alte Kammerspiel (das noch immer funktioniert) mit modernen Typen besetzt – mit fünf Jugendfreundinnen, die Urlaub in einer verschneiten Berghütte am Dachstein machen. Naja, und plötzlich liegt eine von ihnen erstochen auf dem Boden. Sehr sorgfältig geht Debütantin Miedler mit Charlie um. Die ist 28 und ein Wrack. Charlie erzählt. Und hat Panikattacken und hysterische Lachanfälle, weil ihr der Freund ausgespannt wurde. Sie ist nicht verrückter als die anderen vier Frauen, doch gefällt sie sich in dieser Rolle. Man muss Charlie nicht mögen – der Krimi aber wird zügig und gern gelesen.«
Kurier (Peter Pisa)

»Hüttenzauber mit Kuchenmesser! Weiberabend auf der Schihütte: statt harmonischen Getratsches über Frisuren, Diäten und Fetzen - wie sich's Mann halt so vorstellt - geht's hier ganz anders zur Sache. Am Beginn des Ausflugs steht die peinvolle Schilderung eines familiären Weihnachtsfestes. Ist derlei schon für normal robuste Naturen ein ziemlicher Alptraum, leidet die Ich-Erzählerin Charlie ganz besonders unter dem gefühligen Supergau. Sie übersteht das Spektakel nur mit Mühe ohne Zusammenbruch, ist sie doch psychisch instabil und hat eine Zeitlang in einer entsprechenden Klinik verbracht. Ihre Dünnhäutigkeit hat zudem ihre Beobachtungsgabe verschärft und zwar bis ins Unerträgliche ... Die Wiener Schauspielerin Nora Miedler bedient sich eines klassischen Plots. Eine geschlossene Gesellschaft befindet sich an einem abgelegenen Ort, aus dem keine Flucht möglich ist. Die gegenseitigen Verdächtigungen führen schließlich zum Eklat mit einem unerwarteten Nachspiel. Und die Boshaftigkeit der scheinbar schwachen und schutzbedürftigen Erzählerin trägt dazu bei, die dialogsichere Geschichte bis zuletzt am Kochen zu halten.«
www.Krimiblog.at: Kriminelle Fundstücke von Ingeborg Sperl

»Agatha-Christie-Setting, neu interpretiert: Fünf Freundinnen trinken über Neujahr auf einer verschneiten Berghütte, in der kein Handy funktioniert, Whiskey und spielen „Pflicht oder Wahrheit“. Plötzlich wird es dunkel, und als das Licht wieder angeht, liegt eine von ihnen mit aufgeschlitzter Kehle tot am Boden. Vier Personen in einem abgeschlossenen Raum, eine davon muss der Mörder sein. Mit diesem klassischen Krimi-Setting spielt Nora Miedler in ihrem Erstling gekonnt und unterhaltsam.«
DiePresse.com

»Nora Miedler konstruiert in ihrem Erstling eine klassische Krimi-Szenerie, wie man sie auch von vielen Agatha-Christie-Verfilmungen kennt. Allerdings verzichtet sie auf ein besonderes Milieu und beschränkt sich ausschließlich auf ihre Protagonistinnen. Deren Beschreiung und die Dialoge zwischen ihnen sind wirklich hervorragend gelungen. Allein damit gelingt es ihr spielend, schnell Hochspannung zu schaffen und bis zur letzten Seite zu halten. Der Roman erinnert stark an ein zu Prosa umgearbeitetes Theaterstück. Ein Versuch in die umgekehrte Richtung wäre sicher die Mühe wert.«
Buchkritik.at


Die Autorin:
Nora Miedler, geboren 1977 in Wien, studierte Schauspiel am Konservatorium Wien und war bis zur Geburt ihrer Tochter als Schauspielerin tätig. Neben einer Episodenrolle in ›Kommissar Rex‹ hatte sie Engagements an etlichen Theatern in Österreich und der Schweiz (u. a. Bernharttheater Zürich, Theater Winterthur, Seefestspiele Mörbisch, Stadttheater Mödling, Theater Rabenhof, Burg Liechtenstein), sie spielte Moliere und Shakespeare, Sartre, Neil Simon, Nestroy und Franz Lehar (Operette).

Website: www.miedler.at

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