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Bohnet Pleitgen
Freitags isst man Fisch

Ariadne Krimi 1177
ISBN 978-3-86754-177-0
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(jederzeit widerrufbar)
Müll regiert die Welt
Nikola Rührmanns 1. Fall

Hamburg, im Sommer 1989: Nikola Rührmann, trinkfeste Physikstudentin und Spezialistin für Stegreif-Zitate, will unbedingt die schöne Julia beeindrucken. Nur deshalb verpflichtet sie sich, den Tod des Kommilitonen Kai aufzuklären. Wozu kennt sie Leute wie Asphalt-Wilfried und Taxi-Christian, die stets das Ohr am Puls der Stadt haben?

Tatsächlich stöbert Nikola eine Fährte auf, der zu folgen sich lohnt. Doch unversehens ist ihr Hauptverdächtiger eine Leiche, und Nikolas unbedachte Schnüffeleien tragen übel riechende Früchte ...

Der rasante Kriminalroman zeigt viele Facetten der großen Hafenstadt Hamburg. Spritzig, noir und ein bisschen amourös erfasst er den lebendigen Puls ihrer so vielfältigen Milieus. Es geht um die Sorte Verbrechen, die uns täglich still umgibt. Mit Tempo und Verve erzählt, glaubhaft, ein bisschen frech.



Rezension:
»Quirlige Mädels als Ermittlerinnen in deutschen Kriminalromanen, das kommt nicht jeden Tag auf den Tisch des Rezensenten (...) Neu im Rennen: Die Hamburger Physikstudentin Nikola Rührmann, deren erstes Abenteuer nun von Bohnet Pleitgen vorgelegt wird. Freitags isst man Fisch spielt im Jahr 1989. Warum, versteht man schnell. Denn Nikola tummelt sich bevorzugt im eher »alternativen«, man kann auch sagen »linksradikalen« studentischen Milieu jener Zeit. (…) Aber das Genrebild der studentischen Subkultur mit ihren durch die Bank ambivalenten Typen ist dem Autorenduo allerliebst gelungen. Durchaus witzig, ohne Parodie zu sein, realistisch und dennoch pointiert, eine Typologie Hamburgs jenseits des Klischees von Reeperbahn und Hafen. Dickster Pluspunkt jedoch ist Nikola selbst. (…) Eine clevere Studentin, die nicht auf den Mund gefallen ist, ein wenig oberflächlich, so führt sie sich ein – und offenbart, je genauer man sie kennenlernt, doch erstaunliche Tiefe. Nichts dramatisches, keine »Dämonen«, sondern die ganz normale Schizophrenie des Lebens. Eine interessante Person also und irgendwie charakteristisch für die Zeit und das Milieu. Diese Mischung aus erzählerischer Leichtigkeit und einer immer präsenten charakterlichen Zerrissenheit der Protagonistin machen Freitags isst man Fisch zu einem rundum gelungenen Debüt.«
Dieter Paul Rudolph auf der Krimi-Couch

Vollständige Rezension lesen:
http://www.krimi-couch.de/krimis/bohnet-pleitgen-freitags-isst-man-fisch.html

Autorin/Bibliografie

Bohnet Pleitgen steht für das AutorInnengespann Ann-Monika Pleitgen und Ilja Bohnet, seit knapp vierzig Jahren Mutter und Sohn. Ann-Monika Pleitgen schrieb schon als Kind Kurzgeschichten und ging mit 16 zur Schauspielschule. Dort traf sie ihren ersten Mann Folker Bohnet, mit dem sie Sohn Ilja bekam. In zweiter Ehe lebt sie seit langem mit dem Schauspieler Ulrich Pleitgen zusammen, ist seine Managerin und an seinen textlichen Arbeiten beteiligt. Der Physiker Dr. Ilja Bohnet trat als Kind am Theater und im Kinderfernsehen auf. Er arbeitet am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY). Ihre Kriminalromane schreiben Mutter und Sohn gemeinsam, wobei sie gelegentlich die Rollen tauschen. Weitere Nikola-Rührmann-Krimis folgen bald.

Mehr über Nikola Rührmann unter www.freitagsisstmanfisch.de

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