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Christine Lehmann
Nachtkrater
Ariadne Krimi 1173
ISBN 978-3-86754-173-2
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(jederzeit
widerrufbar)

Die dunkle Seite des Mondes …

Lisa Nerz – ihr 7. Fall

Dass der eine oder die andere sie am liebsten auf den Mond schießen würde, ist nichts Neues für Lisa Nerz.
Sich leibhaftig auf dem Mond wiederzufinden, ist aber selbst für die abgebrühte Journalistin ein Schock. Zumal sie in den Passagierlisten als Michel Ardan geführt wird, ein berüchtigter französischer Wissenschaftsjournalist und selbsternannter Ameisenexperte.
Aber wo sie schon mal hier oben ist, warum nicht gleich im Todesfall des deutschen Astronauten Torsten Veith ermitteln?

Mord und Mondstaub: Dieser pfiffige Krimi entspricht dem aktuellen Stand der Technik, die Station Artemis ist mit heutigen Mitteln möglich. Alle Fakten sind wissenschaftlich fundiert. Doch das kriminalistische Problem ist kein technisches, denn wo Menschen hinkommen, gibt es Spekulantentum, Gruppendynamik, Hass, Neid, Eifersucht …
Nachtkrater ist kein Science-Fiction, sondern ein mords-innovativer Kriminalroman.
Literarisch, furios – und ein bissiges Lesevergnügen auch für Technikmuffel.


Ausgewählte Presse

»On the dark side of the moon ist schwer was los. Vielleicht nicht so sphärisch, wie sich das damals Pink Floyd gedacht haben, sondern eher handfest. In Christine Lehmanns neuem Krimi Nachtkrater kommt es nämlich zu betrüblichen Todesfällen in der internationalen Mondstation Artemis ... Christine Lehmann hat in ihrem neuen Krimi den näheren und weiteren Orbit um Stuttgart verlassen. Sie schießt ihre Heldin dahin, wohin viele Kritiker den Regionalkrimi sowieso geschossen haben wollen: auf den Mond. Erstaunlich ist dabei, dass Lehmann ein so überzeugendes Mond-Szenario aufbaut, dass der Sprung von der Metapher zur Realitätssimulation sehr klein ist.
… ein kleiner Katalog zeitgenössischer Thrillerthemen: Kontamination, böse Waffen, Verschwörungen, Terrorismus – flämisch oder islamistisch –, geheimnisvolle Zeichen, ein wenig PSI, ein wenig Aliens, ein wenig Skandal. Dazu die üblichen Mordgründe der conditio humana: Liebe, Eifersucht, edles Gedankengut und Patriotismus. Das ist schon sehr vergnüglich, wie Lehmann all diese Handlungspartikel und Motiv-Optionen aufmarschieren und dann von Lisa Nerz oder den Umständen abservieren lässt.
Am Ende haben wir uns derart gut amüsiert, dass wir ein gravierendes Problem aus den Augen verloren haben: Gibt es überhaupt eine Forschungsstation auf dem Mond? Zumindest ich habe angefangen, während der Lektüre zu grübeln. Nein, es gibt keine, aber es spricht für die Präzision im Imaginären, dass man Christine Lehmann ihre Station abnimmt. Es entfällt natürlich auch die Frage (falls sie sich überhaupt jemandem stellt), ob diese Fiktion ausreicht, den Roman als Science-Fiction zu bezeichnen. Nein, Nachtkrater ist ein beinahe puristischer, klassischer Kriminalroman mit viel, viel Spielwitz.«
Thomas Wörtche für Deutschlandradio Kultur
Link zum Podcast

»Wie seine Vorgänger entzückt Nachtkrater durch die Sprache der Ich-Erzählerin. Die Journalistin Lisa Nerz, jetzt bald vierzig Jahre alt, ist schwermäulig aus Empfindsamkeit und Renitenz. Wegen Gesicht und Kleidung wird sie öfter für einen Mann gehalten. "Gegen die Erwartung der Welt, dass man sich für ein Geschlecht entschied«, hat sie Affären mit Frauen, aber auch eine anhaltende Liebeskomplikation mit Oberstaatsanwalt Richard Weber (...). In Gaisburger Schlachthof begann das Verhältnis mit "Kotz, spei" und schritt über "Blöder Affe" folgerichtig fort zu "Wir krachten in die Federn". Christine Lehmann kann besser und witziger Hochdeutsch als fast alle andern deutschen Krimischreiber. Lisas lesenden Landsleuten schenkt sie hin und wieder auch ein, zwei schwäbische Worte. Und zwar "bockelhart".« Michael Schweizer, Kommune

Eine unbedingte Empfehlung! (...) Raumfahrtkenner kommen hier voll auf ihre Kosten und die Krimi-Experten erfahren nebenbei, wie schwierig es ist, sich einen Raumanzug anzuziehen.« Wilfried Tost, Wilhelm Foerster Sternwarte e.V. mit Zeiss-Planetarium Berlin
http://www.wfs.be.schule.de/pages/Mondbeobachter


»
... ein Buch, das den Jurys der KrimiWelt-Bestenliste wie des Deutschen Krimipreises leider entgangen ist. Hinter der flotten und höchst spannenden Erzählung von Schwabenreporterin Lisa Nerz, die in eine Mondstation versetzt wird und dort den Tod eines Astronauten untersucht, hat Lehmann ein intelligentes Gedankenspiel über Zufall und Notwendigkeit, Demokratie und Herrschaft versteckt. Ein mitreißendes Buch und eine frotzelige Literatursatire – nicht nur zum Regionalkrimi, sondern auch zu Frank Schätzings umschwärmtem Schwarm, dem Lehmann allemal das Wasser reichen kann
Tobias Gohlis, Die Welt
http://www.welt.de/welt_print/article3123306/Die-Moerder-besinnen-sich.html

Autorin:

Christine Lehmann, *1958 in Genf, lebt in Stuttgart und Wangen im Allgäu und arbeitet als Nachrichtenredakteurin. Sie schreibt Kriminal- und Liebes­romane, und sie hat zwei der SWR-Radio-Tatort-Folgen verfasst. Die schillernde Grenzgängerin Lisa Nerz ermittelt hier bereits im zehnten Roman. Christine Lehmanns Kriminalromane scheuen keine heißen Themen, ihre pointiert-lebendige Erzählsprache hat frischen Wind in die deutsche Kriminalliteratur gebracht. www.lehmann-christine.de

Die Lisa-Nerz-Kriminalromane:

Ariadne Krimi 1165:Vergeltung am Degerloch (Lisa Nerz 1)

Ariadne Krimi 1167: Gaisburger Schlachthof (Lisa Nerz 2)

Ariadne Krimi 1171: Pferdekuss (Lisa Nerz 3)

Ariadne Krimi 1157: Harte Schule (Lisa Nerz 4)

Ariadne Krimi 1161: Höhlenangst (Lisa Nerz 5)

Ariadne Krimi 1169: Allmachtsdackel (Lisa Nerz 6)

Ariadne Krimi 1173: Nachtkrater (Lisa Nerz 7)

Ariadne Krimi 1179: Mit Teufelsgwalt (Lisa Nerz 8)

Ariadne Krimi 1185: Malefizkrott (Lisa Nerz 9)

Ariadne Krimi 1189: Totensteige (Lisa Nerz 10)

Ariadne Krimi 1211: Allesfresser (Lisa Nerz 11)

Außerdem:

Ariadne Krimi 1195: Die Affen von Cannstatt

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